Hochdosis-Ozontherapie

Hochdosis-Ozontherapie (OHT) – gezielte Aktivierung von Zellenergie und Regeneration

Moderne Ozontherapie zur Unterstützung von Mitochondrien, Immunsystem und Durchblutung

Die Hochdosis-Ozontherapie (OHT) nach Lahodny ist eine innovative Weiterentwicklung der klassischen Ozontherapie.
Sie wird insbesondere bei komplexen, chronischen Belastungen eingesetzt und zielt darauf ab, Zellstoffwechsel, Mitochondrienfunktion und körpereigene Regenerationsprozesse gezielt zu unterstützen.

Ozontherapie wird seit über 100 Jahren in der Medizin eingesetzt – die Hochdosis-Ozontherapie nutzt dieses Prinzip in einer deutlich intensivierten und standardisierten Form.

Was ist die Hochdosis-Ozontherapie?

Ozon (O₃) ist eine aktive Form des Sauerstoffs. In der Hochdosis-Ozontherapie wird körpereigenes Blut entnommen, mit medizinischem Ozon angereichert und anschließend wieder zurückgeführt.

Bei der OHT nach Lahodny wird dieser Vorgang mehrfach innerhalb einer Sitzung wiederholt („Multi-Pass-Verfahren“). Dadurch können die biologischen Effekte der Ozontherapie deutlich verstärkt werden.

Wirkung auf Zellstoffwechsel und Mitochondrien

Ein zentrales Ziel der Hochdosis-Ozontherapie ist die Verbesserung der Zellatmung.
Durch eine effizientere Sauerstoffverwertung können die Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen – ihre Energieproduktion (ATP) optimieren.

Zusätzlich kann Ozontherapie:

Diese Effekte sind insbesondere im Rahmen der Mitochondrienmedizin und Longevity-Medizin von Bedeutung.

Einfluss auf Immunsystem & Entzündungen

Ozon besitzt ausgeprägte antimikrobielle Eigenschaften gegenüber Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten.
Gleichzeitig kann es regulierend auf das Immunsystem wirken – sowohl bei Infektanfälligkeit als auch bei chronisch-entzündlichen Prozessen.

Dadurch kann die Hochdosis-Ozontherapie unterstützend eingesetzt werden bei:

Hochdosis-Ozon-Therapie
Hochdosis-Ozontherapie Behandlung

Wann kann die Hochdosis-Ozontherapie sinnvoll sein?

Die OHT wird unter anderem eingesetzt bei:

Die Indikation wird stets individuell geprüft.

Ablauf der Hochdosis-Ozontherapie

Die Behandlung erfolgt ambulant und ärztlich begleitet.

  • Dauer pro Sitzung: ca. 60–90 Minuten
  • standardisiertes Multi-Pass-Verfahren
  • individuell angepasste Ozonkonzentration
  • ruhige, überwachte Behandlungssituation

Vor Beginn erfolgt immer eine persönliche ärztliche Abklärung, um mögliche Kontraindikationen auszuschließen.

Ozontherapie im ganzheitlichen Therapiekonzept

Die Hochdosis-Ozontherapie ist kein Einzelverfahren, sondern Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzepts.

In Kombination mit z.B. Detox-Verfahren, Infusionstherapien, IHHT oder Toxopherese kann sie dazu beitragen, Zellenergie, Regeneration und Belastbarkeit nachhaltig zu unterstützen.

Sie möchten wissen, ob die Hochdosis-Ozontherapie für Sie sinnvoll ist?

Wichtiger Hinweis

Die Hochdosis-Ozontherapie ist eine individuelle medizinische Leistung und wird nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten ggf. teilweise – bitte klären Sie dies im Vorfeld direkt mit Ihrer Versicherung.

FAQs zur Hochdosis-Ozontherapie

Die Hochdosis-Ozontherapie ist eine moderne Weiterentwicklung der klassischen Ozontherapie. Dabei wird körpereigenes Blut entnommen, mit medizinischem Ozon angereichert und anschließend wieder zurückgeführt. Durch das mehrfache Durchlaufen dieses Prozesses innerhalb einer Sitzung können die biologischen Effekte verstärkt werden.
Im Gegensatz zur klassischen Ozontherapie wird bei der Hochdosis-Ozontherapie ein standardisiertes Multi-Pass-Verfahren angewendet. Dadurch gelangen höhere Ozonmengen kontrolliert in den Blutkreislauf, was insbesondere auf Zellstoffwechsel und Mitochondrien stärker wirken kann.
Ozon kann die Sauerstoffverwertung in den Zellen verbessern, antioxidative Schutzmechanismen aktivieren und regulierend auf Entzündungs- und Immunprozesse wirken. Besonders relevant ist der Einfluss auf die Mitochondrien, die für die Energieproduktion der Zellen verantwortlich sind.
Die Hochdosis-Ozontherapie kann die Zellatmung verbessern und die Energieproduktion (ATP) in den Mitochondrien unterstützen. Zudem können Prozesse angeregt werden, die zur Neubildung leistungsfähiger Mitochondrien beitragen.
Die OHT kann unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei chronischer Erschöpfung, Long Covid / Post-Vac, entzündlichen Prozessen, Infektanfälligkeit, Durchblutungsstörungen, neurologischen Belastungen sowie im Rahmen von Prävention und Longevity.
Die Behandlung erfolgt ambulant und ärztlich begleitet. Pro Sitzung dauert die Therapie in der Regel etwa 60–90 Minuten. Vor Beginn wird immer geprüft, ob die Therapie für Sie geeignet ist und ob Kontraindikationen vorliegen.
Die Therapie ist in der Regel gut verträglich. Spürbar ist meist nur der venöse Zugang zur Blutentnahme, vergleichbar mit einer Infusion oder Blutabnahme.
Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach der individuellen Ausgangssituation und dem therapeutischen Ziel. Häufig werden mehrere Sitzungen über einen bestimmten Zeitraum empfohlen. Die genaue Planung erfolgt individuell.
Ja. Die Hochdosis-Ozontherapie wird häufig mit Infusionstherapie, IHHT, Toxopherese oder Chelattherapie kombiniert, um Zellenergie, Entgiftung und Regeneration ganzheitlich zu unterstützen.
Die Hochdosis-Ozontherapie ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten teilweise. Bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.